Wie kommt Geld heutzutage in die Welt?

Giralgeldschöpfung ist ein brennendes Thema, jedefrau, jedermann sollte darüber Bescheid wissen und sich über die Folgen im Klaren sein.
Mich stimmt es nachdenklich, welch naive Vorstellungen ich bis vor kurzem hegte. Ein erstes Mal habe ich von den heutigen Gepflogenheiten durch den Film „Demain – die Welt ist voller Lösungen“ erfahren.

Aufgerüttelt hat mich der Film „Die grosse Geldflut – Wie Reiche immer reicher werden“. Gesehen am 10.11.17 auf 3sat, zu finden über Die grosse Geldflut – Wie Reiche immer reicher werden
Lesenswert ist auch der Online-Artikel aus dem Jahre 2012 in der FAZ, auch wenn ich mit der Schlussfolgerung nicht einig gehe: Geldschöpfung – Wie kommt Geld in die Welt?.

 

Eure Komentare interessieren mich.

„Die Welt ist voller Lösungen“

Cyril Dion und Mélanie Laurent machten sich in ihrem Film „Tomorrow. Die Welt ist voller Lösungen“ auf, um Ansätze zusammenzutragen, was wir verändern können, damit menschliches Leben auf der Erde auch im 22. Jahrhundert noch möglich ist.

Tomorrow – Demain ist ein Film, der Aufbruchstimmung verbreitet. Nun ist jeder, jede einzelne von uns gefragt, Teil der Lösungsansätze zu werden.

http://www.tomorrow-derfilm.de/
Ich möchte euch den Film ans Herz legen, auch wenn er einen Krisen-Bereich ausgespart hat, in dem ebenso dringend Lösungen gefunden werden müssen: Der Umgang mit Gewalt. Gerade in unseren westlichen Staaten wird auf Gewalt vermehrt mit Gegengewalt geanwortet, statt neue Wege wie die gewaltfreie Kommunikation zu suchen. http://www.cnvc.org/
https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Kommunikation

Was ist Tantra?

Auf der Suche nach einer Buchbesprechung zum Vijnana Bhairava Tantra, einem der ältesten tantrischen Texte, kam mir ein Interview mit Nik Douglas in die Hände. Darin umreisst er in prägnannter Weise, was Tantra für uns heutige Menschen sein kann:

„Tantra beinhaltet eine seit langer Zeit erprobte Möglichkeit, das Leben voll zu geniessen und durch die Sinne die eigene spirituelle Entwicklung fördern.
Und heutzutage interessieren sich die Leute sowohl für Sinnlichkeit wie für Spiritualität. Hinzu kommt der hohe Stellenwert der Wissenschaft in der heutigen Gesellschaft.
Das echte Tantra ist wissenschaftlicher Natur. In alten Zeiten waren viele Tantriker Yogi-Wissenschafter. Sie prüften jedes Ding genau und benützten dafür ihren Körper und die Sinne als eine Art Labor…“

Nik Douglas arbeitete in den 1960er Jahrer mit Ajit Mookerjee zusammen und sie machten Tantra durch die grosse Ausstellung 1971 in London einem weiteren Publikum zugänglich. Bekannt wurde Nik Douglas durch sein Buch „Das grosse Buch des Tantra“, das er zusammen mit Penny Slinger verfasst hat. Erstmals ist es 1985 auf Deutsch erschienen.

Das ganze Interview ist nachzulesen unter
Yabyum: Instrumente zur Transformation

Eben habe ich seine Bio nachgesehen
Bio von Nik Douglas
und gelesen, dass er 2012  gestorben ist.

Ich vermute, er hätte sich wie Tiziano Terzani gewünscht, dass wir lächeln, wenn wir davon erfahren. Wie Tiziano hat Nik intensiv gelebt, O-Ton Trailer „Das Ende ist mein Anfang“: .. Der Tod ist … wirklich das einzig Neue, das mir noch passieren kann.

Meditation fördert das Wohlbefinden

Jahrtausende altes Erfahrungswissen wird inzwischen auch von der Wissenschaft belegt. Wer regelmässig meditiert, wer sich darin übt, den Gedankenstrom im Kopf verebben zu lassen, tut sich Gutes: der Blutdruck senkt sich, Stress wird abgebaut. Sogar auf der Ebene der Gene wirkt sich Meditation positiv aus.

Der schon etwas ältere Beitrag des Wissenschaftsmagazins von SRF ist nach wie vor hörenswert. Wie Meditation die Gene reguliert

Wer weniger kauft, hat mehr Zeit für Schönes

„Wer weniger kauft, hat mehr Zeit für Schönes“ so lautete der Titel zum Interview von Alexandra Kedves mit Niko Paech, dem etwas anderen Volkswirtschafter (TA, 3.12.2013).
Wie schön, wenn diese Worte uns alle im 2014 leiten würden und wir uns bewusst immer wieder Zeit nehmen für Schönes: Zeit für uns, für unsere Beziehungen, Zeit  mit offenen Augen und wachen Sinnen flanieren zu gehen, im Quartier, in der Stadt, in der Natur. Dort zu verweilen, wo es einem wohl ist.
Dass, wenn wir kaufen, wir uns auch hier Zeit lassen, uns kundig zu machen und auf Qualitäten hinsichtlich Herstellung, Herkunft, Aussehen, Langlebigkeit, Energieverbrauch … zu setzen, und wir lange Freude haben am Gekauften.

Mit schwerelosem Katzenschritt

Ein wunderbares Sprachbild.
In schwerelosem Katzenschritt durch die Welt zu gehen, nur schon die Vorstellung bewirkt für den Moment ein entspannteres Lebensgefühl.
Gefunden habe ich das Bild als Zitat aus dem „Selbstporträt mit 90 Jahren“ in einem AZ-Zeitungsartikel aus dem Jahre 2006 zum 90. Geburtstag von Georg Gisi, verfasst von Jannis Zinniker.

Eindrücklich ist auch ein anderes Zitat, diesmal aus dem Buch „Heimatinseln“: „Der Versuch, mich zu arrangieren, ist das Nichtmitmachen. Nicht dabei sein. Kein Ehrgeiz, dafür Freundschaft mit Stein, Pflanze, Tier und sehr wenigen Menschen.“

In einer Zeit, in der das Dabeisein so eminent wichtig ist, tut diese Haltung gut, sie gibt Anstoss, sich zu besinnen, was einem selber Wesentlich ist.

Weite

Wir alle kennen die Momente, in denen die Brust sich weitet und das Herz aufgeht.
Es mag eine Duftwolke sein, die einen überrascht, ein Musikstück, das berührt oder der unvermittelte Anblick eines imposanten Berges. Für mich sind es immer wieder die unbeschreiblich schönen Stimmungen rund um unsern „pigeonnier“ in der Dordogne, in die ich hineinfliessen kann. Ich freue mich, wenn etwas davon aus den Bildern der Website herauszuspüren ist.

Im Alltag gibt es sie auch, diese Eindrücke, jedoch dauern sie oft weniger lang als eine Sekunde, werden kaum wahrgenommen und schnell überdeckt vom nächsten Reiz. Doch wenn es gelingt, sie bewusst in einen Atembogen mitzunehmen, scheint ein Lächeln auf und der Tag ist farbiger als zuvor.